Eine Radtour entlang des Wiener Neustädter Kanals

Diese Woche habe ich mein Mountainbike aus dem Winterschlaf geholt und etwas unternommen, was ich mir schon seit Dezember vorigen Jahres vorgenommen habe: Eine Fahrradtour entlang des Wiener Neustädter Kanals.

Gestartet bin ich in Felixdorf, da ich dort mein Fahrrad eingelagert hatte, wo es den Piestingradweg entlang Richtung Sollenau weiterging. Durch den Ort durch kam ich dann im Ortsteil „Böhler“ an. Dort verläuft der Kanal und der „Eurovelo 9“ Radweg.

Ein paar Hundert Meter weiter, bin ich schon beim dritten von insgesamt sieben Aquädukten angekommen. Die ersten beiden Aquädukte befinden sich in Wiener Neustadt und führen über den Kehrbach und die Warme Fischa.

Hier bei Sollenau fließt der Wiener Neustädter Kanal über die Piesting.

Das vierte Aquädukt in Fließrichtung über die Triesting bei Schönau/Triesting. 300m weiter führt ein weiteres über ein Entlastungsgerinne.

Ebenfalls interessant sind die unzähligen Schleusen, die den Kanal fast 90 Höhenmeter überwinden lassen. Manche wurden mit Wasserturbinen ausgestattet. Zum Thema Strom aus Wasserkraft gibt es ja unterschiedliche Meinungen. Ich finde grundsätzlich, dass Wasserkraftwerke der Umwelt mehr schaden als nützen, aber dadurch dass der Wiener Neustädter Kanal ohnehin ein künstliches Gewässer ist und für diese Turbinchen keine Dämme gebaut und Ländereien geflutet werden müssen, ist dies noch eine vernünftigere Nutzung, obwohl ich, wie gesagt weniger davon halte.

Aber egal, wie man dazu steht: Interessant anzusehen ist so etwas alle Male. 🙂

Kleinkraftwerk bei Kottingbrunn

Ab Kottingbrunn kann man schon die ersten Weinberge und Weingüter entdecken, was einem gerade bei so einem Wetter das Gefühl gibt, durch die Toskana zu radeln. Das Einzige, was dieses Gefühl trübt, ist der manchmal auftretende strenge Geruch des Wassers, vor allem an den Schleusen.

Danach ging es in Richtung Pfaffstätten unter der Autobahn A2 durch nach Baden bei Wien. In Pfaffstätten machte ich dann beim „Radlheurigen“ eine Pause, um mir einen kleinen Imbiss zu gönnen.

Aquädukt über die Schwechat in Baden.

Altes Fabrikgebäude in Gumpoldskirchen

Später führt der Weg weiter nach Traiskirchen und Gumpoldskirchen. Durch die Motivation, dass am Ziel meine Frau, mein Hund und ein Eis mit vier Kugeln warten, und ich deswegen bis hierhin nicht bei irgendeinem Weinbau-Heurigen abgestürzt bin, verließ ich schließlich bei Guntramsdorf den Kanal und machte mich, nun über die Hauptstraße, auf den Weg Richtung Laxenburg.

Parkanlage hinter dem Pflegeheim in Laxenburg

Alles in allem war es, vor allem für einen Wassernarren wie mich eine schöne und interessante Tour und es wird dieses Jahr auch bestimmt nicht meine letzte gewesen sein.

Auf jeden Fall habe ich vor, in Zukunft auch von meinen anderen Unternehmungen schreiben, sei es zu Fuß, mit Fahrrad, mit dem Motorrad oder gar mit dem Auto. 😀

Vielen Dank für Lesen!

LG Thomas

Links:

Wikipedia Wiener Neustädter Kanal

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