Eine Auszeit im Salzburger Land

Sommerzeit, Reisezeit!

So machten wir diesen Monat einen Kurzurlaub in Salzburg. Unser „Basislager“ schlugen wir im Gasteinertal in einem Hotel in Böckstein auf. Wir hatten dort schon öfters ein Appartement für einen Kurzurlaub gebucht und es gab bis dahin auch nie Probleme. Jedoch hatte es der Ankunftstag diesmal ziemlich in sich…..

 

 

Der erste Tag:

 

Kein fließendes Warmwasser, beim Aufdrehen der Herdplatten flog die Sicherung, etc….. Man kann sagen, ein richtiges „Hinterholz 8“ Appartement. 😀

Nach längerem hin und her entschloss sich die Besitzerin nun doch, uns ein neues Zimmer zur Verfügung zu stellen, anderenfalls wäre unser Kurzurlaub mit 4 Stunden auch der Kürzeste gewesen.

Nachdem der Umzug dann geschafft war, sagte ich meiner Frau, dass wir uns deswegen jetzt nicht den Urlaub verderben lassen und da es sowieso schon Zeit für die Abendrunde mit unserem Beaglemix Akira wurde, war dies eine gute Gelegenheit um etwas herunterzukommen und den Tag doch noch gemütlich ausklingen zu lassen.

 

Tag 2: Der Stubnerkogel und mein „Kuhslalom“

 

Am zweiten Tag fuhren wir nach einem kräftigen Frühstück (ja im neuen Appartement funktionierten die Herdplatten! 😀 ) mit der ersten Seilbahn von Bad Gastein aus auf den Stubnerkogel.

Als Flachlandbewohner mit latenter Höhenangst musste ich mich erst mal mit dem Gedanken anfreunden, dass wir uns auf einmal in 2200 Meter Höhe befinden. Meine Frau und Akira hatten da anscheinend weniger Probleme. Jedoch auf die Hängebrücke trauten wir uns alle drei nicht. 😀

Nach einger Zeit hatte ich mich dann doch langsam mit der Höhe mental akklimatisiert und wir beschlossen, von der Bergstation ca. 500 Höhenmeter zur Mittelstation hinunter zu wandern.

 

 

 

 

Die Hängebrücke am Stubnerkogel

 

 

 

 

 

Jedoch mussten wir hierbei vorsichtig sein, da dieser Weg nach unten durch Weidegebiet führt. Und man sollte wissen, dass es nicht die beste Idee ist, mit einem Hund zu nahe an Kühen vorbeizugehen. An zwei Stellen musste ich deswegen mit Akira eine etwas steilere „Abkürzung“ nehmen, um den Kühen auszuweichen, während mein Schatz gemütlich den weniger steilen Wanderweg entlang weiterspazieren konnte.

Ich muss aber auch erwähnen, dass ich es liebe, mich abseits der Wege zu bewegen, da ich die Landschaft so auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann und ich auch mehr darauf achte, wo ich hintrete. Als Landschaftsfotograf ist es sowieso mein oberstes Gebot, mich im Gelände achtsam zu bewegen, nicht in die Natur einzugreifen und nichts zu zerstören, nur um ein gutes Foto zu bekommen.

Weiters gilt für mich beim Wandern die Regel: „Nicht mitnehmen und nichts dortlassen!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach zirka zwei Stunden sind wir schließlich in der Mittelstation angekommen. Danach brachten wir Akira ins Hotel und suchten uns dann ein Restaurant, wo man gut Mittagessen konnte.

 

Tag 3: Unterwegs auf der Großglockner Hochalpenstraße

 

Am dritten Tag sind wir mit dem Auto auf die Großglockner Hochalpenstraße gefahren. Ich war bereits 2015 einmal alleine dort, jedoch war die Straße an diesem Tag so stark befahren, dass ich die Landschaft kaum genießen konnte.

Dieses Mal war etwas weniger los, was auch womöglich daran lag, dass das Wetter sehr schwer einzuschätzen war. Nach einem kleinen Imbiss bei der „Fuscher Lacke“ vertrat ich mir mit Akira bei einer der vielen Almen die Füße. Meine Frau wartete dieses Mal im Auto, da sie vom Vortag noch einen leichten Muskelkater hatte. 😀

Es sind, egal ob im Gasteinertal oder eben abseits der Hochalpenstraße, die saftigen Wiesen und die Felsen, aus denen kristallklares Wasser fließt ein wunderschönes, unvergessliches Erlebnis.

 

 

 

 

 

 

 

Die Fuscher Lacke 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwann sind wir schließlich auf der „Kaiser Franz Josefs Höhe“ angekommen und noch einen Blick auf den Großglockner und den zu Fuße liegenden Gletscher, die „Pasterze“ zu erhaschen.

Nach einem Besuch im Souvenirshop machten wir uns auf die Rückreise ins Hotel und am Sonntag war es auch schon wieder Zeit, nach Hause zu fahren.

Dass dieser Urlaub letztendlich doch noch wunderschön wurde, lag schlussendlich an der Landschaft und an der Tatsache, dass ich ihn mit den zwei am meisten geliebten Wesen in meinem Leben verbracht habe. 🙂

Da können sich Hotels und Kaffeehäuser noch so viel Mühe geben, einem den Urlaub mit schlechtem, überteuertem Service zu versauen! 😀

 

Danke fürs Lesen!

 

MFG

Thomas

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